30 Freun­de wol­len sie sein

Fünf Jahre nach dem insolvenzbedingten Aus für die Reservemannschaft der Alemannia hat der Verein wieder eine Zweite. Doch die Idee dahinter hat nichts mehr mit einem Unterbau für das Profiteam zu tun. Freizeitfußball in Kreisliga D ist angesagt. Für uns exakt der richtige Anlass, bei den Jungs vorbeizuschauen.
Foto: Carl Brunn

8 Min. Lesezeit

Es ist Spät­som­mer 2021. Marc Frings und ein paar sei­ner Freun­de sind frus­triert. Die Covid-19-Pan­de­mie hat auch im Jugend­fuß­ball für eini­ge Wir­run­gen gesorgt. Jah­re­lang hat­ten sie gemein­sam beim FC Ein­tracht Kornelimünster gekickt. Jetzt sind sie in alle Ecken des Fuß­ball­krei­ses Aachen ver­streut. Doch Frings ist fest ent­schlos­sen, das Rad zurückzudrehen. Er will wie­der zusam­men mit den Jungs um Punk­te und Tore spie­len. Im bes­ten Fall sind auch noch ande­re aus dem Freun­des- und Bekann­ten­kreis dabei. Eine gro­ße Cli­que als Mannschaft.

Man lässt die mut­maß­li­che Luft­schlos­s­idee in der gemein­schaft­li­chen Whats­app-Grup­pe krei­sen. Und sie­he da: Die Reso­nanz ist famos. Inner­halb von nur zwei Wochen steht eine Trup­pe aus rund 20 Jugend­spie­lern Ball bei Fuß. Heu­te, etwas mehr als ein Jahr spä­ter, spielt man tat­säch­lich ver­eint im Liga­be­trieb der Kreis­klas­se D. Als Alemannia Aachen II. Mit einem inzwi­schen etwa 30 Mann umfas­sen­den und durch­schnitt­lich 21 Jah­re jun­gen Kader. In dem kaum einer über Erfah­run­gen im Senio­ren­be­reich verfügt.

„Dan­ke, Dan­ke!“
Foto: Fabi­an Nelleßen

Dabei hat­ten Frings und sei­ne Kum­pa­ne den Tra­di­ti­ons­club überhaupt nicht auf dem Zet­tel, als man sich im Sep­tem­ber des ver­gan­ge­nen Jah­res auf die Suche nach einer gemein­sa­men fuß­bal­le­ri­schen Hei­mat mach­te. Zur Alemannia ging man. Man beglei­te­te sie aus­wärts. Man fie­ber­te mit ihr mit. Aber in deren Tri­kot auf­lau­fen? „Das lag völ­lig außer­halb unse­rer Vor­stel­lungs­kraft“, ver­si­chert der 19-Jährige.

Viel­mehr klap­per­ten die jugend­li­chen Nach­wuchs­ki­cker einen Ver­ein nach dem ande­ren im Kreis ab. Doch wo sie auch anklopf­ten: Nir­gends pass­te es. Hier woll­te man erst gar kei­ne zusätz­li­che Mann­schaft unter­hal­ten müssen. Dort hat­te man Angst, sich mit der Auf­nah­me der geschlos­se­nen Grup­pe einen Ver­ein im Ver­ein zu schaf­fen. Andern­orts poch­te man auf das Prin­zip, bei Bedarf und Eig­nung ein­zel­ne Spie­ler in höher spie­len­de Teams abbe­ru­fen zu kön­nen. Etwas, das für die Jungs nicht infra­ge kam. Schließ­lich hat­te man sich ja zusam­men­ge­tan, um gemein­sam kicken zu kön­nen. Das Pro­jekt droh­te zu schei­tern, bevor überhaupt der ers­te Anpfiff ertönt war.

Papas ante portas

In die­ser Situa­ti­on schal­te­ten sich Frings‘ Vater und Stief­va­ter ein, indem sie die Alemannia ins Spiel brach­ten. Bei­de sind inner­halb Aachens Fuß­ball­sze­ne kei­ne Unbe­kann­ten. Tho­mas Frings ist mit sei­ner Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaft Spon­sor der Alemannia. 2021 kan­di­dier­te er im soge­nann­ten „Team Gro­nen“ für das Amt eines Bei­sit­zers im Vor­stand der Schwarz-Gelben.

Harald von Ameln war lan­ge Jah­re Ver­eins­vor­sit­zen­der und Finan­zier von Ex-Ober­li­gist Her­tha Wal­heim. Bis deren Fuß­ball­ab­tei­lung nach hef­ti­gen inter­nen Que­re­len im ver­gan­ge­nen Jahr den Betrieb ein­stel­len muss­te. Von Ameln gilt zudem als Men­tor von Ale­man­ni­as Sport­di­rek­tor und Coach Hel­ge Hohl, der bei der Her­tha nach­ein­an­der die U17, die U19 sowie die ers­te Her­ren­mann­schaft anlei­ten durf­te. Über­dies pflegt der gebürtige Bay­er einen kur­zen Draht zu GmbH-Chef Sascha Eller. „Wir wuss­ten, dass die Alemannia über eine zwei­te Mann­schaft nach­dach­te, ohne auf­grund knap­per finan­zi­el­ler Res­sour­cen gro­ße sport­li­che Ambi­tio­nen hegen zu kön­nen. War­um also ein­fach nicht mal nach­fra­gen“, erin­nert sich von Ameln.

„Ziem­lich sur­re­al“ (Kapi­tän und Abtei­lungs­lei­ter Marc Frings)
Foto: Carl Brunn

Bei sei­nem Stief­sohn und des­sen Mit­strei­tern stieß er auf eben­so begeis­ter­tes wie ungläu­bi­ges Stau­nen. Der ansonst durch­aus selbst­be­wusst auf­tre­ten­de Marc Frings wirkt auch heu­te noch bei­na­he klein­laut, wenn er an den März 2022 zurückdenkt. Als man mit Sascha Eller und Hel­ge Hohl zusam­men­kam, um erst­mals über die Idee zu spre­chen. „Da waren wir irgend­wie überwältigt. Das fühlte sich ziem­lich sur­re­al an. Alle von uns ange­spro­che­nen klei­ne­ren Ver­ei­ne waren uns skep­tisch bis abwei­send begeg­net. Aus­ge­rech­net die gro­ße Alemannia war von Anfang an mehr als aufgeschlossen.“

Selbst als Frings Jr. geste­hen muss­te, dass bestimmt nicht alle aus der Trup­pe mit einem begna­de­ten Talent geseg­net sei­en, wären sei­ne bei­den Gesprächs­part­ner kein Deut weni­ger zugäng­lich gewe­sen. „Selbst­ver­ständ­lich freu­en wir uns, wenn die Mann­schaft erfolg­reich spielt. Aber für uns ist der Leis­tungs­ge­dan­ke zweit­ran­gig. Wir haben immer betont, den Kon­takt zur Basis inten­si­vie­ren zu müssen. Eine zwei­te Mann­schaft, die ganz unten im Liga­sys­tem ein­steigt, ist da genau der rich­ti­ge Ansatz“, erläu­tert Sascha Eller.

Da sein

Beim ein­ge­tra­ge­nen Ver­ein, in des­sen Zustän­dig­keit die Zwei­te fällt, sah man das von Beginn an genau­so, bestä­tigt Vize­prä­si­dent Andre­as Gört­ges: „Wir wol­len in der Regi­on wie­der deut­lich prä­sen­ter wer­den. Vor die­sem Hin­ter­grund hiel­ten wir die Gründung einer zwei­ten Mann­schaft für eine her­vor­ra­gen­de Idee. Auch im Hin­blick auf unser sozia­les Engagement.“

Für Harald von Ameln kann eine bes­se­re Ein­bin­dung der Alemannia in das gesell­schaft­li­che Leben der Regi­on nur gelin­gen, „wenn wir über den Tel­ler­rand des Fuß­balls hin­aus bli­cken. Hier­zu kön­nen und wol­len die Jungs einen Bei­trag leis­ten.“ So sei­en kurz­fris­tig zum Bei­spiel Aktio­nen für die Aache­ner Engel und ein Weih­nachts­baum­ver­kauf für einen wei­te­ren kari­ta­ti­ven Zweck geplant. Schon jetzt gehen pro geschos­se­nem Tor der Zwei­ten 100 Euro an das Café Platt­form der Caritas.

An Spiel­ta­gen ist die Hüt­te rela­tiv voll
Foto: Carl Brunn

Zunächst ein­mal muss­te die Mann­schaft jedoch in die Struk­tur des e.V. eingefügt wer­den. Frau­en­fuß­ball, Jugend, Tisch­ten­nis, Vol­ley­ball, E‑Sports: Kei­ne die­ser Spar­ten war taug­lich. Also beschloss man die Gründung einer neu­en Abtei­lung „Senio­ren­fuß­ball“ mit eige­ner Orga­ni­sa­ti­on, Sat­zung und Mit­glie­der­ver­wal­tung. Deren frisch gewähl­ter Vor­sit­zen­der ist seit weni­gen Wochen Marc Frings, der zudem als Kapi­tän des Teams fungiert.

Ein Glücksfall ist die Alemannia jedoch auch für die Jungs. Denn hier dürfen sie ohne Ein­schrän­kun­gen als Ein­heit zusam­men­spie­len. Die Gefahr, aus­ein­an­der­ge­ris­sen zu wer­den, besteht nicht. „Die Durch­läs­sig­keit zur ers­ten Mann­schaft war von Vorn­her­ein aus­ge­schlos­sen. Von uns hat kei­ner die Fähig­kei­ten oder den fal­schen Ehr­geiz, in der Ers­ten zu spie­len. Eben­so abwe­gig ist die Ver­set­zung eines Regio­nal­li­ga­spie­lers zu uns. Wir sind also kein klas­si­scher Unter­bau“, erklärt Marc Frings.

Hin­zu kommt eine für Kreis­li­ga­ver­hält­nis­se erheb­li­che orga­ni­sa­to­ri­sche wie logis­ti­sche Unterstützung durch den Ver­ein. Mit Time­part­ner gewann man den ehe­ma­li­gen Haupt­spon­sor der Viert­li­ga­mann­schaft als För­de­rer. Darüber hin­aus stell­te man ein zwei­köp­fi­ges Trai­ner­team: Corn­eil­le Suka­mi hat­te bis dahin die U14 der Kar­tof­fel­kä­fer betreut. Domi­nik Frank war zuvor ver­ant­wort­lich für die U19 des SC Ber­ger Preuß und arbei­tet in der Mar­ke­ting­ab­tei­lung der TSV Alemannia Aachen GmbH. Ver­wal­tungs­lei­ter Chris­toph Thei­sen ver­ant­wor­tet die Din­ge auf offi­zi­el­ler Ver­eins­sei­te. Und Harald van Ameln wie­der­um kümmert sich um alles Organisatorische.

„Eini­ge Num­mern grö­ßer“ (Angrei­fer Ben­net Frey)
Foto: Carl Brunn

Dress for success

Doch nicht nur die Struk­tu­ren sind gemes­sen an der Spiel­klas­se beson­ders. Das Auf­tre­ten der Mann­schaft ent­spricht eben­so wenig der gän­gi­gen Zehnt­li­ga­wurs­tig­keit. Die Akti­ven verfügen über eine umfang­rei­che Kol­lek­ti­on aus zwei Tri­kot­sät­zen, zwei kom­plet­ten Trai­nings­gar­ni­tu­ren, einer Auf­wärm­kluft und sogar Polo­hem­den für den ein­heit­li­chen Auf­tritt neben dem Platz. Und dann ist da noch der Zuspruch von außen.

Da, wo nor­ma­ler­wei­se im bes­ten Fall Papa, Mama oder die Lebens­ab­schnitts­ge­fähr­tin hin­ter der Absper­rung lun­gert, würden sich bei Spie­len der Soer­ser stets etwas mehr Leu­te ein­fin­den. Sogar Mit­glie­der der akti­ven Fan­sze­ne hät­ten schon vor­bei­ge­schaut. „Jeder von uns hat ja bereits vor­her Fuß­ball gespielt. Und das bestimmt nicht in schlech­ten Ver­ei­nen. Aber das Drum­her­um bei der Alemannia ist schon eini­ge Num­mern grö­ßer“, wirkt Angrei­fer Ben­net Frey auch nach Mona­ten noch perplex.

Wird man nicht arg­wöh­nisch bis schief­mäu­lig emp­fan­gen, wenn man der­art auf­ge­motzt beim SV St. Jöris II oder FC Colum­bia Don­ner­berg III auf­taucht? Unter dem Mot­to: ‚Die mei­nen, sie sei­en die Kreis­klas­sen-Aris­to­kra­tie. Denen zei­gen wir es mal so rich­tig.‘ Vize-Kapi­tän Chris Mevi­ßen sieht das ent­spannt: „Ins­ge­samt hal­ten sich die Pro­vo­ka­tio­nen in Gren­zen. Eher legt man gegen uns auf dem Platz einen beson­de­ren Eifer an den Tag. Den Wil­len, unbe­dingt die Alemannia schla­gen zu wol­len, spüren wir eigent­lich jedes Mal. Gegen uns setzt man dann eben auch sehr ger­ne Spie­ler aus den jeweils höher­klas­si­gen Kadern ein.“

„Klar, wir sind im Grun­de genom­men ein Hau­fen zehnt­klas­si­ger Freizeit­kicker. Aber wir reprä­sen­tie­ren halt auch Alemannia Aachen.“

Vize-Kapi­tän Chris Mevißen

Über­dies würde es öfters här­ter zur Sache gehen als viel­leicht sonst. Wer mit den jun­gen Spie­lern spricht, spürt den enor­men Stolz. Den zu ver­heh­len, ver­sucht Mevi­ßen erst gar nicht. „Wir fin­den das geil. Eigent­lich ist das ja eine Art von Wert­schät­zung. Außer­dem ist es schon ziem­lich cool, mit dem Adler auf der Brust auf­zu­lau­fen.“ Der Nim­bus der Alemannia als Pri­mus im Aache­ner Fuß­ball­uni­ver­sum brin­ge frei­lich auch eine gewis­se Ver­ant­wor­tung mit sich. „Klar, wir sind im Grun­de genom­men ein Hau­fen zehnt­klas­si­ger Freizeit­kicker. Aber wir reprä­sen­tie­ren halt auch Alemannia Aachen“, so der zwei­te Spielführer.

Folg­lich hat sich die Mann­schaft ohne vorm Ver­ein dazu ange­hal­ten wor­den zu sein, einen eige­nen Ver­hal­tens­ko­dex auf­er­legt. Ein­heit­li­ches Out­fit bei der Anfahrt und beim Auf­wär­men. Nicht der klassenübliche Bier­kas­ten am Spiel­feld­rand. Kein Rau­chen in der Öffent­lich­keit. Respekt und Anstand gegenüber Schieds­rich­tern wie Kon­tra­hen­ten. Kabi­nen wer­den sau­ber hin­ter­las­sen. Das sind nur eini­ge der Vor­ga­ben aus dem Katalog.

Gekom­men, um zu gehen

Freizeit­kicker hin, Freizeit­kicker her: Der Anspruch, dem Namen Alemannia Aachen gerecht zu wer­den, bezieht sich auch auf die sport­li­che Leis­tung. In der Trup­pe steckt reich­lich Ehr­geiz. Geht es nach Marc Frings, steigt man gleich in der Pre­mie­ren­sai­son in die Kreis­li­ga C auf, um dann in die B‑Klasse durch­zu­mar­schie­ren. „Wir wol­len sicher­lich Spaß in der Gemein­schaft haben. Aber wir sehen uns defi­ni­tiv nicht als The­ken­mann­schaft, die nur ein wenig gegen den Ball tre­ten will und Woche für Woche abge­schos­sen wird“, bestä­tigt Marc Frings.

Die­se Ambi­tio­nen mögen hoch­tö­nend klin­gen. Ihr Ziel ver­fol­gen die Kreis­li­ga-D-Kicker jeden­falls mit einer gehö­ri­gen Por­ti­on Ernst­haf­tig­keit. Zwei­mal wöchent­lich trifft sich der Kader zum Trai­ning. Mitt­wochs ste­hen eher Kon­di­ti­on und Aus­dau­er auf dem Plan, Frei­tags dann das Spie­le­ri­sche und Tech­ni­sche. Offi­zi­ell sind die Ein­hei­ten auf 90 Minu­ten ange­setzt. Doch in der Regel blei­ben die Jungs län­ger. Dann geht man auch schon mal erst nach zwei­ein­halb Stun­den auseinander.

Und Frings‘ schmis­si­ge Ansa­ge scheint Sub­stanz zu haben. Am Ende wer­den zumin­dest der Tabel­len­ers­te sowie der Zweit­plat­zier­te der 15er-Staf­fel in die C‑Klasse ver­setzt. Und mit sechs Sie­gen bei nur einer Nie­der­la­ge fin­den sich die Kar­tof­fel­kä­fer­chen aktu­ell auf Posi­ti­on fünf wie­der. Bei zwar sechs Punk­ten Rückstand auf den ers­ten Auf­stiegs­rang. Doch mit zwei Nach­hol­spie­len in der Hinterhand.

Ein 30-Mann-Kader, der geschlos­sen mit­zieht. Da könn­te das wöchent­li­che Team­puz­zle kom­pli­ziert wer­den. Schließ­lich will man kei­nen der Jungs ent­täu­schen oder ver­prel­len. Coach Corn­eil­le Suka­mi stellt das vor kei­ne Pro­ble­me. Selbst­ver­ständ­lich sei die Betei­li­gung am Trai­ning ein Kri­te­ri­um. „Aber ich garan­tie­re Jedem sei­ne Ein­satz­zei­ten im Lau­fe der Sai­son. Des­halb wird bei uns Woche für Woche kräf­tig rotiert.“

Ben­net Frey bekräf­tigt das: „Ich selbst bin alles ande­re als ein Hoch­be­gab­ter am Ball. Doch ich gehö­re eben­so dazu wie unse­re Bes­ten. Da wird kein Unter­schied gemacht. Letzt­end­lich ist es eh nicht ent­schei­dend, ob ich am Wochen­en­de spie­le oder nicht. Allein das Trai­ning mit den Jungs ist purer Spaß. Und der Zusam­men­halt ist her­aus­ra­gend. Das sehen alle in der Trup­pe so.“

Freun­de, nicht nur Mann­schafts­ka­me­ra­den
Foto: Fabi­an Nelleßen

„Jeder Neue soll in ers­ter Linie mensch­lich zu uns pas­sen. Schließ­lich ist das hier ein Freizeitspaß.“

Kapi­tän Marc Frings

Aller Ver­bun­den­heit zum Trotz: Man ist sich darüber im Kla­ren, dass sich das Gesicht des Teams im Lau­fe der Zeit ver­än­dern wird. Allein aus beruf­li­chen Gründen wird es Abgän­ge geben. Und soll­te die Mann­schaft tat­säch­lich die Kreis­li­ga­py­ra­mi­de erklim­men, wer­den zwangs­läu­fig auch sport­li­che Aspek­te zu einem Fak­tor wer­den. Gleich­wohl will man die Geschlos­sen­heit und die gute Atmo­sphä­re in kei­nem Fall dem Erfolg opfern. „Jeder Neue soll in ers­ter Linie mensch­lich zu uns pas­sen. Wir wol­len Freun­de sein und nicht nur Mann­schafts­ka­me­ra­den. Schließ­lich ist das hier ein Frei­zeit­spaß“, betont Marc Frings. So viel Roman­tik muss dann aber doch mög­lich sein.

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Über den Pratsch

Als wir die ersten Buchstaben tippten, um unsere fixe Idee eines Alemannia-Magazins in die Tat umzusetzen, spielte Henri Heeren noch in Schwarz-Gelb. Jupp Ivanovic machte drei Buden am Millerntor und trotzdem träumte niemand von Bundesliga oder Europapokal. Das ist lange her. In der Zwischenzeit waren wir mit dem TSV ganz oben. Wir sind mit ihm ziemlich unten. Aufgehört haben wir unterwegs irgendwie nie. Neue Ausgaben kamen mal in größeren, mal in kleineren Abständen. Und jetzt schreiben wir halt auch noch das Internet voll.

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