For­tu­na Düs­sel­dorf II

Aus den Boxen pol­tert der Punk. Die Luft schenkt einem den Duft von Brat­wurst und Fett. Das Bier gibt’s am Wagen. Der Kom­fort ist mehr Roman­tik als Moder­ne. Das Sta­di­on umtost kein Hauch, son­dern ein Orkan kul­ti­ger Geschich­te. Die Umge­bung ist hand­fest. Hier ackern ger­ne ver­dien­te For­tu­na-Recken. Aktu­ell Lum­pi Lam­bertz als Co-Trai­ner. Die Zwo­te hat ihren ganz eige­nen Stel­len­wert im Flin­ge­rer Kosmos.

Der Gast­ge­ber

Plat­zie­rung 2021/​22: 11

Sai­son­ziel 2022/​23: Klas­sen­er­halt, jun­ge Spie­ler entwickeln

Hier soll’s geschehen

Paul-Janes-Sta­di­on

Ent­fer­nung vom Tivo­li:
82 Kilo­me­ter

Fas­sungs­ver­mö­gen gesamt: 7.200

Fas­sungs­ver­mö­gen Gäs­te­block: 1.340

Zugang Gäs­te­block:
Fuß­weg von der Ros­ma­rin­stra­ße aus (west­li­cher Eingang)

Gäs­te­park­platz:
So gut wie kei­ne, höchs­tens in der Rons­dor­fer Stra­ße (hier ste­hen meis­tens auch die Bus­se) oder ande­ren umlie­gen­den Stra­ßen; der klei­ne Park­platz am Sta­di­on ist nicht für Gästefans

ÖPNV:
Bus 738 ab Düsseldorf Haupt­bahn­hof Rich­tung Mett­mann, Hal­te­stel­le For­tu­na-Platz oder S‑Bahnhof Flingern

Bes­ser nicht: Dum­me Nazi-Schei­ße aufhängen.

Bier am Hahn: Ueri­ge, War­stei­ner Pilsener

Im Ort

Ich habe noch eine Stun­de Zeit:
Flin­gern anschau­en – ein so ganz ande­res, boden­stän­di­ges Düsseldorf. Alter­na­tiv: Das All­wet­ter­bad
neben dem Stadion.

Die Kult­knei­pe:
Brau­haus Ueri­ge am Ober­bil­ker Markt (Bogen­stra­ße 22): Lecker Bier, groß genug und man kann auch drau­ßen sit­zen. 30 Minu­ten zu Fuß oder 20–30 Minu­ten Minu­ten mit der Stra­ßen­bahn 706 und umstei­gen in Bus 738 zum Stadion.

Bes­te Frit­te in town:
Brat­wurst und Holz­fäl­ler­steak im Sta­di­on auf Holz­koh­le. Wo gibt es das sonst noch?

Aachen in Flingern

Flin­ger Broich, 13. Febru­ar 2015: Ort und Datum einer veri­ta­blen Spren­gung. Aachens kurz zuvor not­los instal­lier­ter Sport­di­rek­tor beschloss, das eta­blier­te Trai­ner­duo hoch­ge­hen zu las­sen. Regio­nal­li­ga­platz Eins, der 1:0‑Sieg gegen Auf­stiegs­ri­va­le RWE und das 4:0 bei For­tu­na II an eben die­sem Abend waren für den irr­lich­tern­den Alex­an­der Klitz­pe­ra Gründe satt, Team und Coa­ches in den Sen­kel zu stel­len. Ergeb­nis des bizar­ren Wir­kens: ein nie­der­ge­mäh­ter Dritt­li­gatraum und der Abgang des erfolg­reichs­ten Trai­ner­ge­spanns seit dem Absturz aus der Zweitklassigkeit.

Die Tour auf der Robert-Skala


Dank an: Patrick Jelen von fortuna-broetchen.de und Kay Kreu­ter vom Sup­por­ters Club Düsseldorf

Neu im Pratsch

Wir sind die Neuen

Wer nicht fragt, bleibt dumm. Ohne uns, haben wir gedacht, und Alemannias Neuzugänge ein bisschen gelöchert.

Auf Ach­se mit der Alemannia

Wir haben akribisch recherchiert, notiert und zusammengefasst: in unserem handlichen Regionalliga-Guide für schwarz-gelbe Auswärtsfahrer. Garniert mit

Sozia­le Aachener

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Über den Pratsch

Als wir die ersten Buchstaben tippten, um unsere fixe Idee eines Alemannia-Magazins in die Tat umzusetzen, spielte Henri Heeren noch in Schwarz-Gelb. Jupp Ivanovic machte drei Buden am Millerntor und trotzdem träumte niemand von Bundesliga oder Europapokal. Das ist lange her. In der Zwischenzeit waren wir mit dem TSV ganz oben. Wir sind mit ihm ziemlich unten. Aufgehört haben wir unterwegs irgendwie nie. Neue Ausgaben kamen mal in größeren, mal in kleineren Abständen. Und jetzt schreiben wir halt auch noch das Internet voll.

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