Liebe Lese­rinnen, liebe Leser,

da sind wir wieder. Über­rascht? Ver­ständ­lich. Aber in dem Jahr, in dem sich sogar die Sie­chen von Guns N’Roses aus ihren Höhlen ins Ram­pen­licht zurück­be­wegen, können wir nicht zurück­ste­cken.

Zumal bei unserer abge­mer­gelten Tante Ale­mannia mal wieder kräftig Tamtam in der maroden Hütte ist. Putsch, despe­rate Kas­sen­lage und eine feind­liche Über­nahme. Das reicht, um sich den einen oder anderen schweren Gedanken zu machen. Also haben wir ver­sucht, hinter die Fas­saden zu bli­cken. Wir waren darauf vor­be­reitet, dabei etwas Moder in die Nase zu bekommen, und wurden nicht wirk­lich ent­täuscht.

Viele Leute haben uns vieles erzählt. Hin­ter­grün­diges, Ver­trau­li­ches, Erhel­lendes. Aber die meisten haben auch um Schutz ihrer Iden­tität gebeten.

Wir durften das Gehörte und Gele­sene nutzen. Aber die Namen unserer Gesprächs­partner mussten wir oft­mals her­aus­halten. Wir haben das selbst­ver­ständ­lich akzep­tiert. Denn auch so formt sich bei den unter­schied­li­chen Themen ein schlüs­siges Gesamt­bild.

Und dann wäre da ja auch noch die wahre, die echte, die gewal­tige Sen­sa­tion unseres Jahr­hun­dert­funds. Die abgrün­digen Tage­bü­cher des Frithjof Kraemer. Ein Doku­ment del­phi­schen Aus­maßes, das uns auf sinis­tren Kanälen zuge­spielt wurde. Lest selbst!

Ist das jetzt unser Come­back? Keine Ahnung. Wir ver­spre­chen nichts. Dann müssen wir auch nichts halten.

Viel Spaß.